Sprung ins kalte Nass: Um auch in den (wirklich) heißen Sommermonaten einen kühlen Kopf zu bewahren, hat das w2b-Redaktionsteam die besten Bademöglich-keiten im Salzburger Stadtgebiet für euch zusammengetragen.
Das Freibad Leopoldskron (Leopoldskronerstr. 50) bietet eine Freizeitanlage mit mehr als 53.000 m² Grünfläche. Im Besonderen erwähnenswert ist das Erlebnisbecken mit Bodensprudel, Wasserfontänen, Massagedüsen und einer 72 Meter langen Rutsche. Der Hunger zwischendurch kann am Buffet bzw. im schwimmbadeigenen Restaurant gestillt werden. Außerdem ist das Freibad behindertengerecht ausge-stattet. Öffnungszeiten: täglich von 7 bis 19 Uhr (bei Badewetter bis 20 Uhr).
Das älteste Freibad Salzburgs ist im Volksgarten zu finden (Hermann-Bahr-Prome- nade 2). Die Wasserfläche von 1.460 m² verteilt sich auf zwei Schwimmbecken sowie ein Kinderbecken und einen Planschbereich für Kleinkinder. Für Tischtennis- und Volleyball- fans gibt es Spielmöglichkeiten im Schatten. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 19 Uhr (bei Badewetter bis 20 Uhr).
Ein beheiztes Schwimmerbecken und ein Nicht-schwimmerbecken aus Edelstahl stehen im Freibad Alpenstraße (Franz-Hinterholzerkai 8) zur Wahl. Das umfangreiche Freizeitprogramm bietet Sportmöglichkeiten (Volleyball und Tischtennis) sowie einen Spielplatz, Wasserrutschen und ein Planschbecken für Kinder. Kulinarisch gibt es Frisches vom Grill, kalte Getränke und Süßes für die Kleinen. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 19 Uhr (bei Badewetter bis 20 Uhr).
Kostenloses Sommervergnügen mit natürlichem Badeseeflair gibt es im Norden der Stadt: Der Lieferinger Badesee (Schmiedingerstraße) ist drei Meter tief und mit Grundwasser gespeist. Das weitläufige Gelände befindet sich mitten in einem bewaldeten Naherholungsgebiet. Ferner gibt es vor Ort Duschen, Toiletten sowie gastronomische Versorgung. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 19 Uhr (bei Badewetter bis 20 Uhr).
Aufnahmeverfahren an der Uni Salzburg
Drei Studiengänge der Universität Salzburg sind derzeit zulassungsbeschränkt: das Bachelorstudium Psychologie, das Bachelorstudium Kommunikationswissen-schaft sowie das Masterstudium Psychologie. Wer am Aufnahmeverfahren einer dieser Studiengänge teilnehmen möchte, hat noch bis Freitag (16. Juli) die Möglich- keit, sich online zu registrieren; die Anmeldefrist endet um 24 Uhr.
Zur Online-Anmeldung gelangt ihr hier. Zu einer korrekten Registrierung gehört zudem die Übermittlung der erforderlichen Bildungsnach- weise bis spätestens 6. August (Achtung: hier- bei handelt es sich bereits um die Nachfrist) an die Serviceeinrichtung Studium (per Post an die Adresse Kapitelgasse 4, 5020 Salzburg oder per E-Mail an studium@sbg.ac.at). Be- werber für die beiden Bachelorstudiengänge müssen eine Kopie ihres Matura- bzw. Abitur- zeugnisses (oder andere Nachweise der Universitätsreife) einreichen, Anwärter auf das Masterstudium benötigen den Nachweis eines Bachelorabschlusses in Psycho- logie oder eines gleichwertigen Studienabschlusses. Die Details zu den Aufnahme-verfahren im Einzelnen:
Bachelorstudium Psychologie
Die schriftliche Aufnahmeprüfung findet am Mittwoch, 1. September, von 8.30 bis ca. 13 Uhr in der Naturwissenschaftlichen Fakultät (Hellbrunnerstraße 34) statt. Geprüft werden drei studienrelevante Fähigkeiten: Das Verstehen einfacher, fachbezogener Texte in englischer und deutscher Sprache, die Fähigkeit zum formal-analytischen Denken (vor allem Aufgaben aus den Bereichen Logik und schlussfolgerndes Denken) sowie fachrelevantes Wissen. Im dritten Teil der Prüfung werden vorge-gebene Kapitel aus dem Buch „Psychologie“ von Richard Gerring und Philip Zimbardo abgefragt (nähere Infos dazu gibt’s hier). Die Prüfung besteht zum größten Teil aus Multiple-Choice-Aufgaben. Auf Grundlage der erreichten Punktzahl wird eine Reihung erstellt. Die besten 200 Teilnehmer werden für das Studium zuglassen und bis spätestens 30. September benachrichtigt.
Masterstudium Psychologie
Einen Tag später, am 2. September von 8.30 bis ca. 14 Uhr (ebenfalls in der NaWi) folgen die Aufnahmetests für den Psychologie-Masterstudiengang. Auch diese Prüfung besteht überwiegend aus Multiple-Choice-Aufgaben. Abgefragt wird ebenfalls spezifische Fachliteratur, diese orientiert sich an den drei zur Wahl stehenden Schwerpunkten (Gesundheit, Kognition & Gehirn sowie Soziale Interaktion) und wird auf der Plattform ANMELDUNGonline zur Verfügung gestellt. Im zweiten Teil geht es um methodische Basisfertigkeiten aus den Bereichen Statistik und Testtheorie. Es gibt 150 Plätze, die ebenfalls auf Grundlage der erreichten Punktezahl vergeben werden.
Bachelorstudium Kommunikationswissenschaft
Als Letzte treten die potenziellen KoWi-Studienanfänger an: Am 13 September müssen sie sich von 9.30 bis ca. 13 Uhr einem dreigliedrigen schriftlichen Aufnahmeverfahren stellen. Dieses beinhaltet allgemeine Kompetenzen (Textver-ständnis Deutsch und Englisch, logisches Denken), studienbezogene Basis-kenntnisse (hierzu wird ein Reader bereitgestellt, erhältlich im Printcenter in der Kapitelgasse) sowie Interesse am Studiengebiet, das am Wissen über Medien und Politik gemessen wird. 226 Studienplätze werden schlussendlich vergeben. Auch hier werden die Ergebnisse bis spätestens 30. September veröffentlicht.
Ausleseverfahren an der WU Wien
Aufnahmestopp an der Uni Klagenfurt
Eine Eingangsphase zur Eingangsphase wird es ab kommendem Wintersemester an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) geben: Nur wer Prüfungen in vier Kern- fächern (BWL, VWL, Mathematik und Wirtschaftsrecht) besteht, darf weiter-studieren. Studentenvertreter zeigen sich alles andere als „amused“, ÖH- Vorsitzende Sigrid Maurer beklagt: „Österreichische Rektoren tragen Kapazitäts-probleme auf dem Rücken der Studierenden aus“.
7000 Studienanfänger werden im kommenden Wintersemester an der WU erwartet. Rektor Christoph Badelt sieht angesichts dieser Zahl keine andere Möglichkeit, als den Neuzugang künftig auf „lern- und prüfungswillige Studenten“ zu beschränken. Nicht ganz unproblematisch, denn anders als bei anderen Massenfächern wie Psychologie und Kommunikationswissenschaft gibt es vonseiten des Ministeriums keine offizielle „Erlaubnis“ für diese Zugangsbeschränkung. Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (VP) bekundet dennoch „vollstes Verständnis“ für das Vorgehen des Rektors.
Schluss mit zu großer Liberalität oder knallhartes Knock-out?
„Nicht vertretbar“ sei es, dass 62 Prozent der Studierenden an der WU im ersten Studienjahr nicht einmal vier Prüfungen machen, erklärte Rektor Christoph Badelt in der ZIB 24: „Wir haben bisher große Liberalität walten lassen.“ Weiters bekräftigte er: „Es geht vielmehr darum, die Richtigen hereinzuholen, als jemanden rauszu-schmeißen.“ Bei der neuen Zulassungshürde handle es sich nicht um „eine faire und transparente Regelung, sondern um eine Knock-out-Maßnahme“, entgegnet die ÖH-Vorsitzende Sigrid Maurer: „Die WU ist Spezialistin für Knock-out-Phasen. Es gibt bereits jetzt Prüfungen, bei denen mehr als die Hälfte der Teilnehmer durchfällt.“
Totaler Aufnahmestopp an Uni Klagenfurt
Betroffen von der Neuregelung sind Studienanfänger sowie jene Studierende, die bislang noch keine der künftigen Eingangsprüfungen bestanden haben. Vergleichs- weise härter als die künftigen Wirtschaftsstudenten könnte es jedoch Psychologie-Interessierte in Kärnten treffen: Die Uni Klagenfurt will das Bachelorstudium zwei Jahre lang „sperren“ - in diesem Zeitraum soll kein Studienstart möglich sein. Grund dafür ist die starke personelle Unterbesetzung. Derzeit sind fünf Professoren und zehn wissenschaftliche Mitarbeiter für rund 1600 Studierende zuständig.